Studentin verdient am Wochenende über 2000 Euro – mit diesem Job


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„Auf einer WG-Party hatte ich schließlich eine Begegnung, die alles veränderte. Da war so ein Mädchen, ganz anders als ich damals, cool und in sich ruhend. Angeschickert erzählte ich ihr von meinem Frust und auch, dass ich ziemlich pleite war. Als die Musik immer lauter wurde und wir immer betrunkener kicherten, flüsterte sie mir zu, dass sie mit Männern ausgeht und dafür bezahlt wird.

Ich war erst verstört, dann angefixt – und dachte am nächsten Morgen verkatert als Erstes wieder an unser Gespräch. Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr gefiel mir die Idee – das Geld, die Selbstbestimmung, auch der S**. Erst mit 16 hatte ich meinen ersten festen Freund gehabt – für ein paar Monate. Da gab es nur Missionarsstellung im Kinderzimmer, aber bitte schön leise, die Eltern schliefen ja nebenan. Das fand ich damals schon langweilig. Und irgendwas in mir wünschte sich jetzt, in diese andere Welt einzutreten. Die Kommilitonin vermittelte mich an ihre Agentur, und heute ist Caro meine beste Freundin. Übrigens auch die einzige.

Dann ging alles ganz schnell. An meinen ersten Kunden erinnere ich mich noch genau. Ich war wahnsinnig aufgeregt. Es sollte schließlich alles perfekt sein. Er war Mitte 40, nicht mein Typ, aber ganz charmant und gut gekleidet. Die meisten der Männer sind gut verdienende Anzugträger, und viele tragen auch einen Ring an ihrer rechten Hand. Mein erster Kunde nicht, vielleicht hätte mich das damals noch gehemmt. Ich begleitete den Mann auf einen Termin und offenbarte ihm sogar, dass es mein erster Job dieser Art sei. Als der Abend zu Ende ging, war ich unsicher, was noch kommen würde.“

„Er fragte ohne Umschweife, ob ich mit in ein Hotel kommen möchte, und gleich war alles klar. S** ohne Liebe war für mich früher undenkbar, doch nun lag ich da mit diesem Typen, der mich wahnsinnig begehrte. Obwohl ich nicht so recht wusste, was ich tat, fühlte es sich gut an – auch der Moment, als er mir die Scheine in die Hand drückte.

Und das sind nicht gerade wenige. Für ein Dinner – ja, nur ein Dinner – verlange ich 250 Euro, für vier Stunden inklusive S** das Doppelte. Eine ganze Nacht mit mir kostet 1000 Euro, ein Wochenende 2300 Euro. Die meisten meiner Kunden buchen mich regelmäßig. Ich glaube, ich bin besonders gefragt, weil ich mit meinen dunklen Locken, den Sommersprossen und Kleidergröße 38 eben nicht der Vamp bin. Sondern wie eine ganz normale Studentin aussehe, die auch was im Kopf hat.

Niemand glaubt es mir, aber ja, ich habe Spaß bei dieser Arbeit. Allein die Dates sind meist ziemlich aufregend, denn ich komme an Orte und zu Veranstaltungen, zu denen ich sonst keinen Zutritt hätte. Außerdem geben sich die Typen wirklich Mühe, mir alles recht zu machen. Das gilt auch für den S**, den genieße ich wirklich, denn ich kann alles ausprobieren.“

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